Ballett

Marco Goecke, Martin Schläpfer, George Balanchine

Im siebten

Himmel

Montag 3. Juni 2024 19:00 – 21:45 2 Pausen Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
BT-Card Ö1 U27
Abo 15

Karteninformationen

Saison 2023/2024

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

18. Dezember 2023: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
15.Jänner 2024: LA FANCIULLA DEL WEST
19. Februar 2024: IL BARBIERE DI SIVIGLIA
13. Mai 2024: OTELLO
03. Juni 2024: IM SIEBTEN HIMMEL

 

Saison 2024/2025

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

23. September 2024: SALOME
18. November 2024: DON PASQUALE
16. Dezember 2024: LES CONTES D’HOFFMANN
10. Februar 2025: DIE ZAUBERFLÖTE
14. April 2025: BALLETT: PATHÉTIQUE


Besetzung am
3. Juni 2024

Marsch, Walzer, Polka

Radetzky-Marsch

Jackson Carroll

Marsch, Walzer, Polka

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Johann Strauß (Sohn)

Johann Strauß (Vater)

Josef Strauß

Choreographie

Martin Schläpfer

Marsch, Walzer, Polka

Bühne und Kostüme

Susanne Bisovsky

Einstudierung

Julie Thirault

Fly Paper Bird

Fly Paper Bird

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Gustav Mahler

Choreographie

Marco Goecke

Bühne und Kostüme

Thomas Mika

Fly Paper Bird

Dramaturgie

Nadja Kadel

Symphony in C

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Georges Bizet

Choreographie

George Balanchine

Einrichtung und Adaptierung der Kostüme

Stephanie Bäuerle

Licht

nach Perry Silvey

Symphony in C

Einstudierung

Patricia Neary

Über das Werk

Kurzinhalt

Tanzuniversen, die in den siebten Himmel versetzen, aber auch unter die Haut gehen: 

Martin Schläpfers hinreißende Hommage an Walzertraum und Tanzekstase Marsch, Walzer, Polka sowie Georges Balanchines pures Ballett Symphony in C voller bezaubernder Virtuosität und Brillanz rahmen den dystopischen Weltentwurf Fly Paper Bird Marco Goeckes. 

Marsch, Walzer, Polka 35 MIN.
Pause 25 MIN.
Fly Paper Bird 27 MIN.
Pause 25 MIN.
Symphony in C 35 MIN.

Eine Tänzerin schreibt eine Sehnsucht in den Raum. Es ist ein Solo von fließender Gelöstheit, sich entfaltend über jenen sanften Klangwellen, mit denen das berühmte »An der schönen blauen Donau« anhebt, bevor es sich im Walzer zu drehen beginnt, immer wieder Kraft holend in jenen die Nerven kitzelnden Verzögerungen, die so typisch sind für eine Musik, die wie kaum eine andere für all das steht, was man mit »Wien« verbindet. Weitere Tänzerinnen und Tänzer kommen hinzu, entdecken im Aussetzen des metrischen Herzschlags das Potential für einen Tango und den Spitzenschuh als gefährliche Waffe oder werfen sich hinein in die Walzerekstase, um sie in einer hochkonzentrierten Körperspannung gleich wieder auszubremsen. Eine verliert die Nerven, ein anderer bekommt schlotternde Knie statt stramm vor einem imaginären General zu defilieren. Martin Schläpfer eröffnet das Programm mit einer Neufassung seines 2006 kreierten Balletts Marsch, Walzer, Polka: Mit der Neuen Pizzicato Polka op. 449 integriert er eine weitere Nummer in den Reigen berühmter Strauß-Tänze, gibt der Choreographie aber auch ein neues Design, für das er mit Susanne Bisovsky eine Künstlerin gewinnen konnte, die mit ihren experimentellen, von historischen Trachten inspirierten Arbeiten die Grenzen zwischen Tradition und Avantgarde auf kongeniale Weise auslotet.

Gustav Mahler war »im 7. Himmel« als er an seiner 5. Symphonie arbeitete. Gezeigt hatte ihm diesen seine große Liebe und spätere Frau Alma Schindler, der er dann auch das Adagietto widmete, das nun wiederum Marco Goecke zu seinem neuen Stück Fly Paper Bird für das Wiener Staatsballett inspiriert. Marco Goecke, der zunächst dem Stuttgarter Ballett, dann auch dem Nederlands Dans Theater und Gauthier Dance als Hauschoreograph verbunden war und als Direktor das Ballett in Hannover leitete zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreographen. Viele seiner Stücke gehen buchstäblich unter die Haut – geprägt von jenem für seinen Bewegungsstil so typischen Flattern, Zittern, Reißen und Vibrieren, das von tief innen heraus nach außen bricht und den Tänzerkörper wie unter Starkstrom setzt.

Mit George Balanchines Symphony in C beschließt eine hinreißende Hommage an das klassische Ballett das Programm. Das 1947 für das Pariser Ballet de L’Opéra unter dem Titel Le Palais de Cristal entstandene Werk atmet aufs Schönste den Geist der weißen Akte der St. Petersburger Schule und überträgt die Rangstufen des Pariser Ensembles auf den architektonischen Bau: ein ganz aus Georges Bizets Jugendsymphonie geschöpftes, raffiniertes Wechselspiel zwischen Soli, Pas de deux und großen Gruppen, das in ein prächtiges Finale mündet.

George Balanchines Symphony in C findet mit Genehmigung der © The School of American Ballet statt.

Impressionen zu den Choreographien

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsoper
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Unsere Opern werden in den Originalsprachen gesungen – diese sind je nach Werk unterschiedlich.

An jedem Sitzplatz können Untertitel in verschiedenen Sprachen über einen eigenen Untertitel-Bildschirm ein- oder ausgeschaltet werden. Neben der Originalsprache der Oper können Sie aus bis zu acht Sprachen wählen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Russisch, Japanisch, Spanisch, Chinesisch (Mandarin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

Bei einem Nicht-Einlass in den Saal durch Zuspätkommen (auch nach der Pause) ist eine Rückgabe oder ein Umtausch des Tickets nicht möglich.

Infos zu Ihrem Besuch

Garderobe

Die Garder­oben befinden sich neben den Ein­gängen an der Seite Operngasse, auf dem Balkon und der Galerie rechts- und links­seitig sowie in den Logen.
Alle Garder­oben im Haus sind kostenfrei.

Pünktlichkeit

Wir bitten Sie, pünktlich zu den Vor­stel­lungen zu erscheinen.
Nach Beginn der Vor­stel­lung ist ein Einlass in den Saal nicht mehr möglich.
Dies gilt auch nach Ende der Pause.

Gastronomie

Unsere Gastro­nomie hat ab Einlass für Sie ge­öffnet.
Vor der Vor­stel­lung können Sie bereits etwas essen und trinken, oder einen Tisch für die Pause reser­vieren.

Praktische Infos

Weitere praktische Infos zu Ihrem Besuch (z. B. Gastro­nomie, Barriere­freiheit, …) finden Sie hier.

 

Infos zu Ermäßigungen, Abos und Zyklen

Ermäßigungen

Die Wiener Staatsoper bietet folgende Angebote für vergünstigte Tickets an:

  • U27
  • Kinder- & Jugendtickets
  • BundestheaterCard
  • Ballett-Bonus
  • Ö1-Club
  • Kulturpass »Hunger auf Kunst und Kultur«
  • Behindertenpass
Mehr erfahren

Abonnements

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen genießen.

  • 4x Oper, 1x Ballett
  • verteilt über die ganze Saison
  • insgesamt bis zu 30 % Ersparnis im Vergleich zum Normalpreis
Mehr erfahren

Zyklen

Mehrere Vorstellungen gebündelt im Paket kaufen!

  • große Auswahl unterschiedlicher Zyklen
  • zusammengefasst nach Komponist*innen, Interpret*innen oder Themen
  • verteilt über die ganze Saison
  • bis zu 10 % Ermäßigung im Vergleich zum Normalpreis
Mehr erfahren