Ballett

George Balanchine, Martin Schläpfer, Marco Goecke

Im siebten

Himmel

Freitag 24. Mai 2024 19:00 – 21:45 2 Pausen Großer Saal
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Ö1 U27
Abo 5

Karteninformationen

Saison 2023/2024

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

15. September 2023: DAPHNE
13. Oktober 2023: IL TRITTICO
01. Dezember 2023: DON PASQUALE
24. Mai 2024: IM SIEBTEN HIMMEL
21. Juni 2024: FALSTAFF

 

Saison 2024/2025

Einen Wochentag und Lieblingsplätze wählen und fünf Vorstellungen in einer Saison genießen.

In diesem Abo sind folgende Vorstellungen enthalten:

18. Oktober 2024: COSÌ FAN TUTTE
17. Jänner 2025: TURANDOT
21. März 2025: L’ELISIR D’AMORE
11. April 2025: BALLETT: PATHÉTIQUE
23. Mai 2025: NORMA


Besetzung am
24. Mai 2024

Marsch, Walzer, Polka

Annen-Polka

Sveva Gargiulo

Neue Pizzicato-Polka

Adi Hanan

Marsch, Walzer, Polka

Radetzky-Marsch

Jackson Carroll

Marsch, Walzer, Polka

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Johann Strauß (Sohn)

Johann Strauß (Vater)

Josef Strauß

Choreographie

Martin Schläpfer

Marsch, Walzer, Polka

Bühne und Kostüme

Susanne Bisovsky

Einstudierung

Julie Thirault

Fly Paper Bird

Fly Paper Bird

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Gustav Mahler

Choreographie

Marco Goecke

Bühne und Kostüme

Thomas Mika

Fly Paper Bird

Dramaturgie

Nadja Kadel

Symphony in C

Musikalische Leitung

Fayçal Karoui

Musik

Georges Bizet

Choreographie

George Balanchine

Einrichtung und Adaptierung der Kostüme

Stephanie Bäuerle

Licht

nach Perry Silvey

Symphony in C

Einstudierung

Patricia Neary

Über das Werk

Kurzinhalt

Tanzuniversen, die in den siebten Himmel versetzen, aber auch unter die Haut gehen: 

Martin Schläpfers hinreißende Hommage an Walzertraum und Tanzekstase Marsch, Walzer, Polka sowie Georges Balanchines pures Ballett Symphony in C voller bezaubernder Virtuosität und Brillanz rahmen den dystopischen Weltentwurf Fly Paper Bird Marco Goeckes. 

Marsch, Walzer, Polka 35 MIN.
Pause 25 MIN.
Fly Paper Bird 27 MIN.
Pause 25 MIN.
Symphony in C 35 MIN.

Eine Tänzerin schreibt eine Sehnsucht in den Raum. Es ist ein Solo von fließender Gelöstheit, sich entfaltend über jenen sanften Klangwellen, mit denen das berühmte »An der schönen blauen Donau« anhebt, bevor es sich im Walzer zu drehen beginnt, immer wieder Kraft holend in jenen die Nerven kitzelnden Verzögerungen, die so typisch sind für eine Musik, die wie kaum eine andere für all das steht, was man mit »Wien« verbindet. Weitere Tänzerinnen und Tänzer kommen hinzu, entdecken im Aussetzen des metrischen Herzschlags das Potential für einen Tango und den Spitzenschuh als gefährliche Waffe oder werfen sich hinein in die Walzerekstase, um sie in einer hochkonzentrierten Körperspannung gleich wieder auszubremsen. Eine verliert die Nerven, ein anderer bekommt schlotternde Knie statt stramm vor einem imaginären General zu defilieren. Martin Schläpfer eröffnet das Programm mit einer Neufassung seines 2006 kreierten Balletts Marsch, Walzer, Polka: Mit der Neuen Pizzicato Polka op. 449 integriert er eine weitere Nummer in den Reigen berühmter Strauß-Tänze, gibt der Choreographie aber auch ein neues Design, für das er mit Susanne Bisovsky eine Künstlerin gewinnen konnte, die mit ihren experimentellen, von historischen Trachten inspirierten Arbeiten die Grenzen zwischen Tradition und Avantgarde auf kongeniale Weise auslotet.

Gustav Mahler war »im 7. Himmel« als er an seiner 5. Symphonie arbeitete. Gezeigt hatte ihm diesen seine große Liebe und spätere Frau Alma Schindler, der er dann auch das Adagietto widmete, das nun wiederum Marco Goecke zu seinem neuen Stück Fly Paper Bird für das Wiener Staatsballett inspiriert. Marco Goecke, der zunächst dem Stuttgarter Ballett, dann auch dem Nederlands Dans Theater und Gauthier Dance als Hauschoreograph verbunden war und als Direktor das Ballett in Hannover leitete zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Choreographen. Viele seiner Stücke gehen buchstäblich unter die Haut – geprägt von jenem für seinen Bewegungsstil so typischen Flattern, Zittern, Reißen und Vibrieren, das von tief innen heraus nach außen bricht und den Tänzerkörper wie unter Starkstrom setzt.

Mit George Balanchines Symphony in C beschließt eine hinreißende Hommage an das klassische Ballett das Programm. Das 1947 für das Pariser Ballet de L’Opéra unter dem Titel Le Palais de Cristal entstandene Werk atmet aufs Schönste den Geist der weißen Akte der St. Petersburger Schule und überträgt die Rangstufen des Pariser Ensembles auf den architektonischen Bau: ein ganz aus Georges Bizets Jugendsymphonie geschöpftes, raffiniertes Wechselspiel zwischen Soli, Pas de deux und großen Gruppen, das in ein prächtiges Finale mündet.

George Balanchines Symphony in C findet mit Genehmigung der © The School of American Ballet statt.

Impressionen zu den Choreographien

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsoper
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

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