Ballett

Elena Tschernischova, Elena Tschernischova

Giselle

Montag 12. Februar 2024 19:30 – 21:45 Eine Pause Großer Saal
Enthalten in:
Ballettzyklus: Träume

Karteninformationen

Die Vorstellungen der Ballett-Zyklen finden in der Wiener Staatsoper (S) und der Volksoper (V) statt.

29. September 2023: DON QUIXOTE (S)
22. November 2023: THE MOON WEARS A WHITE SHIRT (V)
12. Februar 2024: GISELLE (S)
17. Mai 2024: LES SYLPHIDES (V)

 

 


Besetzung am
12. Februar 2024

Herzog Albrecht

Davide Dato

Hilarion, ein Wildhüter

Giorgio Fourés

Berthe, eine Bäuerin, Giselles Mutter

Franziska Wallner-Hollinek

Wilfrid, Albrechts Freund

Jackson Carroll

Der Herzog von Kurland

Zsolt Török

Bathilde, seine Tochter, Albrechts Verlobte

Katharina Miffek

Ein Bauernpaar

Anita Manolova

Ein Bauernpaar

Trevor Hayden

Myrtha, Königin der Wilis

Gala Jovanovic

Musikalische Leitung

Wolfgang Heinz

Musik

Adolphe Adam

Choreographie und Inszenierung

Elena Tschernischova

Libretto

nach Théophile Gautier

Einstudierung

Lukas Gaudernak

Einstudierung

Alice Necsea

Über das Werk

Kurzinhalt

Der Dichter Heinrich Heine überliefert die Sage von den geheimnisvollen Wilis, jenen jungen Frauen, die vor ihrer Hochzeit sterben müssen, weil ihre Liebe verraten wurde. 

In ihren toten Herzen schlägt eine ungezähmte Tanzlust weiter. Als Geister verlassen sie nachts ihre Gräber – und sollte sich ihnen in dieser Zeit ein Lebender nähern, so tanzen sie ihn zu Tode.

Giselle

Handlung

Giselle ist anders als die Bauernmädchen in ihrem Dorf. Sie lebt vaterlos mit ihrer Mutter Berthe, ist sensibler als ihre Freundinnen und von einer gefährlichen Tanzlust besessen. Der abenteuerlustige Herzog Albrecht mischt sich als Bauer verkleidet unters Volk. Von Giselles unschuldiger Schönheit fasziniert macht er ihr den Hof. Giselle verliebt sich in den Fremden. Sie gestehen sich ihre Gefühle.

Hilarion, ein Wildhüter, der schon seit langem ein Auge auf Giselle geworfen hat, beobachtet misstrauisch und voller Eifersucht das Geschehen.

Giselle animiert die Winzerinnen zum Tanz. Sie ignoriert die Warnungen ihrer Mutter, die ihr vom Schicksal der Wilis erzählt – jenen Bräuten, die vor ihrer Hochzeit betrogen wurden und fortan als Untote unter dem Bann ihrer Königin Myrtha dazu verdammt sind, jede Nacht zu tanzen.

Eine Jagdgesellschaft macht im Dorf Halt, angeführt vom Herzog von Kurland und dessen Tochter Bathilde, der Verlobten Albrechts. Das Haus Giselles ist dem Herzog gut bekannt, war es doch der Unterschlupf eines Liebesabenteuers mit Berthe. Nur mit dieser teilt er bis heute das Geheimnis um die wahre Herkunft ihrer beider Tochter Giselle. Der von ihrem Charme entzückten Bathilde gestattet er, Giselle eine kostbare Kette zu schenken.

Die Winzerinnen und Winzer feiern Erntedank und küren Giselle zur Weinkönigin. In der Zwischenzeit entdeckt Hilarion den mit dem Herzogswappen verzierten Degen Albrechts. Vor der versammelten Jagdgesellschaft entlarvt er dessen betrügerisches Verkleidungsspiel. Doch Albrecht flüchtet aus der Erklärungsnot vor Bathilde in die Ausrede, seine Annäherung an Giselle sei nur ein launischer Scherz gewesen.

Giselle, fassungslos gegenüber dem Verrat ihrer Gefühle, verliert den Verstand und stirbt.

Hilarion sucht im Wald Giselles Grab auf. Zur Mitternachtsstunde beginnen Irrlichter einen Tanz. Hilarion flieht entsetzt. Die Wili-Königin Myrtha erweckt ihr Gefolge. Auch Giselle entsteigt dem magischen Ruf folgend ihrem Grab. Sie wird in die Gemeinschaft der Wilis aufgenommen.

Herzog Albrecht sucht in tiefer Trauer Giselles Grab auf. Immer wieder erscheint ihm Giselle als Geisterbraut, doch er vermag sie nicht zu fassen.

Hilarion konnte sich dem Machtkreis der Wilis nicht entziehen. Sie verfolgen ihn und verüben ihre Rache: Wie jeden Mann, der sich nach Mitternacht in ihr Revier verirrt, tanzen sie ihn zu Tode.

Giselle fleht um Gnade für Albrecht. Myrtha befiehlt ihr, Albrecht von ihrem Grab wegzulocken. Ihre List, Albrecht dem Schutz des Heiligen Kreuzes zu entziehen, scheint aufzugehen: Albrecht vermag Giselles Tanz nicht zu widerstehen. Doch Giselles Liebe, der auch der Tod nichts anhaben konnte, verleiht ihm eine solche Kraft, dass es ihm gelingt, den Tanz bis in die Morgendämmerung durchzuhalten.

Mit dem Sonnenaufgang schwindet die Macht der Wilis. Auch Giselle kehrt in ihr Grab zurück. Albrecht bleibt einsam zurück

Für das Ballett der Pariser Oper komponierte Adolphe Adam 1841 über diesen Stoff eine Ballettmusik, die zu den Hauptwerken der Romantik zählt – mit dem Wiener Staatsballett zu erleben in einer 1993 von Elena Tschernischova für Wien geschaffenen Fassung, die sich durch ein originelles Farbkonzept auszeichnet: Vor einer in Grautönen gehaltenen Kulisse heben sich die Akteure in Signalfarben ab. Mit über 80 Vorstellungen bildet das Werk, dessen Uraufführung mit Brigitte Stadler und Vladimir Malakhov sowie einer herausragenden Ensembleleistung zu den Höhepunkten der jüngeren Wiener Ballettgeschichte zählt, bis heute eine »Visitenkarte« der Compagnie.

Impressionen zur Choreographie

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor
© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Häufige Fragen

Tickets für unsere Stehplätze können am Vorstellungstag ab 10 Uhr online oder an den Bundestheaterkassen erworben werden. Besitzer*innen einer BundestheaterCard können Stehplätze bereits am Tag vor der Vorstellung online buchen.

Zusätzlich steht für reguläre Abendvorstellungen ein fixes Kontingent an Stehplatztickets ab 80 Minuten vor Vorstellungsbeginn an unserer Stehplatzkassa (Eingang Operngasse) zur Verfügung.

Unsere Opern werden in den Originalsprachen gesungen – diese sind je nach Werk unterschiedlich.

An jedem Sitzplatz können Untertitel in verschiedenen Sprachen über einen eigenen Untertitel-Bildschirm ein- oder ausgeschaltet werden. Neben der Originalsprache der Oper können Sie aus bis zu acht Sprachen wählen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Russisch, Japanisch, Spanisch, Chinesisch (Mandarin).

Bei einer Vorstellungsänderung können Sie Ihre Tickets selbstverständlich zurückgeben oder umtauschen.

Da Umbesetzungen aufgrund von Erkrankungen oder sonstigen Verhinderungen von Künstler*innen nicht auszuschließen sind, besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder Umtausch.

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